- Die Planunterlagen für ein Bauvorhaben stehen fest.
- Die KI erstellt daraus eine strukturierte Baubeschreibung mit technischen Angaben.
- Du prüfst, ergänzt Details und reichst sie ein.
Aus einem halben Tag werden rund 60 Minuten.
KI für Architekten unterstützt bei Baubeschreibungen, Ausschreibungstexten und Büroorganisation im Alltag — mit klaren Grenzen.
Quellen: Bundesarchitektenkammer, Architektenbefragung 2025 · bauinfoconsult.de (USP Marketing Consultancy)
Architekten brauchen keine KI, die entwirft.
Sie brauchen KI, die ihnen den Beschreibungs- und Ausschreibungs-Papierkram abnimmt.
KI-gestützte Büroprozesse verteilen sich auf drei Bereiche — von der Baubeschreibung bis zur Büroorganisation.
Drei typische Szenarien, wie KI-Unterstützung im Büroalltag abläuft — bewusst unspektakulär, denn genau so soll es sein.
Aus einem halben Tag werden rund 60 Minuten.
Deutlich weniger Nacharbeit am Abend.
Bürowissen bleibt im Büro.
Grundrisse, Bauherren-Budgets, unveröffentlichte Entwürfe —
das sind sensible Daten, die nicht in irgendeine Cloud gehören.
Die Lösung ist nicht, auf KI zu verzichten — sondern sie dort laufen zu lassen, wo sie hingehört.
Ich halte nichts davon, unveröffentlichte Entwürfe und Bauherren-Budgets in amerikanische Cloud-KIs hochzuladen. Gleichzeitig wäre es ein Fehler, deshalb komplett auf KI zu verzichten.
Der richtige Weg ist aus meiner Sicht: KI dort einsetzen, wo sie Zeit spart. Und überall dort lokal betreiben, wo sensible Projekt- und Bauherrendaten verarbeitet werden.
— Jürgen Johannes Schimmöller, Gründer schlau DIGITALMeine Einschätzung aus der Praxis — die entscheidende Frage ist immer: Sind Projekt- oder Bauherrendaten im Spiel oder nicht?
| Aufgabe | Projektdaten betroffen? | Einstieg |
|---|---|---|
| Allgemeine Textbausteine & Vorlagen | Nein | Sofort möglich |
| Allgemeine Normen- und Materialrecherche | Nein | Sofort möglich |
| Interne Vorlagen für Berichte | Nein | Sofort möglich |
| Allgemeine Ausschreibungstexte | Nein | Sofort möglich |
| Baubeschreibungen mit konkretem Projektbezug | Ja | Erst mit lokaler Lösung |
| Bauherren-Kommunikation & Budgets | Ja | Erst mit lokaler Lösung |
| Unveröffentlichte Entwürfe & Grundrisse | Ja | Erst mit lokaler Lösung |
Drei Bausteine, ein Ziel: ein Büro, das schneller arbeitet, sein Fachwissen behält — und dabei die Hoheit über seine Daten.
Wir finden gemeinsam, welche Aufgaben in deinem Büro den größten Hebel haben.
DIGITAL-Check starten → Schritt 2Lokale KI-Infrastruktur, damit Projektdaten dein Büro nie verlassen.
Mehr erfahren → Schritt 3Euer Fachwissen bleibt erhalten — auch bei Personalwechsel.
Mehr erfahren →KI ersetzt keinen gestalterischen Entwurf, keine Bauleitung vor Ort und keine persönliche Bauherrenberatung. Jeder KI-generierte Text — insbesondere Baubeschreibungen und Ausschreibungstexte — muss vor Einreichung geprüft werden. KI ist ein Werkzeug für die Vorbereitung, nicht für die Verantwortung.
Die zehn Fragen, die mir Architektinnen und Architekten am häufigsten stellen — ausführlich beantwortet.
Nur eingeschränkt. Eine Baubeschreibung mit konkretem Projektbezug enthält oft Grundrissdetails, Bauherren-Angaben oder unveröffentlichte Entwurfsinhalte. Das ist etwas anderes als eine allgemeine Textvorlage.
ChatGPT, Claude und Gemini verarbeiten deine Eingaben in der kostenlosen und in der Standard-Bezahlversion auf Servern der Anbieter — in der Regel außerhalb der EU. Für allgemeine Textbausteine ist das meist unkritisch. Für echte Projektinhalte gilt die DSGVO uneingeschränkt.
Was du mit Standard-ChatGPT bedenkenlos machen kannst:
Was dort nichts verloren hat: konkrete Grundrisse, unveröffentlichte Entwürfe oder Bauherren-Budgets. Für diese Aufgabe ist eine lokale KI-Lösung der richtige Weg.
Ja — die DSGVO verbietet KI nicht. Sie stellt Anforderungen an die Art der Verarbeitung, und die lassen sich erfüllen.
Daraus ergeben sich drei Wege, KI DSGVO-konform einzusetzen:
Verantwortlich bleibt in jedem Fall das Büro selbst. Deshalb gehört die Frage "Welche Daten fließen wohin?" an den Anfang jedes KI-Projekts — nicht ans Ende.
Für Baubeschreibungen braucht es ein Sprachmodell, das aus Planunterlagen und Stichpunkten einen strukturierten, normgerechten Text erstellt — im Idealfall direkt passend für Bauantrag oder Ausschreibung formatiert.
Solange keine sensiblen Projekt- oder Bauherrendaten im Text landen, sind auch Standard-Cloud-Tools eine Option. Für Projekte mit sensiblen Zusatzinfos gilt:
Moderne offene Sprachmodelle sind für diese Aufgabe längst gut genug und laufen auf Hardware, die in ein Büro-Budget passt. Welche Konfiguration für dein Büro sinnvoll ist, klären wir im DIGITAL-Check.
Nein — und das sollte sie auch nicht. Deine CAD- oder BIM-Software bleibt das führende System: Sie erstellt und verwaltet Pläne, Modelle und Massen.
KI setzt daneben an — bei den Aufgaben, für die deine Software nie gebaut wurde:
Die richtige Frage ist also nicht "Software oder KI?", sondern: Wie bekommen die Texte, die heute mühsam von Hand entstehen, eine KI-Vorstufe — während deine Software das System der Wahrheit bleibt?
Lokale KI bedeutet: Das Sprachmodell läuft auf eigener Hardware — einem Rechner oder Server in deinem Büro — statt in der Cloud eines Anbieters. Deine Eingaben verlassen das Haus nicht, es gibt keine Übertragung an Dritte und keine Abhängigkeit von einem US-Dienst.
Möglich machen das offene Sprachmodelle (Open-Weight-Modelle), die frei verfügbar sind und sich auf normaler Workstation-Hardware betreiben lassen. Die Qualität dieser Modelle hat in den letzten zwei Jahren enorm zugelegt — für Baubeschreibungen, Ausschreibungen und strukturierte Kommunikation sind sie im Büroalltag voll einsatzfähig.
So sieht der Betrieb konkret aus:
Der Effekt: volle KI-Unterstützung, volle Datenhoheit. Genau das meint meine Säule Digitale Unabhängigkeit.
Die ehrliche Antwort: Es hängt vom Umfang ab — und jede Pauschalzahl ohne Blick auf dein Büro wäre unseriös.
Die Kosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen:
Damit du nicht ins Blaue investierst, beginnt bei mir jedes Projekt mit dem DIGITAL-Check: Der zeigt dir in zwei Wochen, welche Maßnahmen sich für dein Büro wirklich rechnen — inklusive Festpreis für den ersten Umsetzungsschritt.
Die Grenze verläuft klar: KI darf vorbereiten — sie darf nicht entscheiden oder entwerfen.
Gut geeignet ist KI für alles, was danach durch deine Hände geht: Textentwürfe, Zusammenfassungen, Erläuterungsberichte. Du bleibst die prüfende und gestaltende Instanz, die KI liefert den Rohbau.
Nicht geeignet ist alles, was gestalterische Entscheidungen oder fachliche Verantwortung ersetzen soll:
Die fachliche und gestalterische Verantwortung bleibt beim Architekten — daran ändert auch die beste KI-Unterstützung nichts.
Als Faustregel: Alles, was sich einem konkreten Projekt oder Bauherren zuordnen lässt. Konkret heißt das:
Unkritisch sind dagegen Inhalte ohne Projektbezug: allgemeine Normenrecherche, Textbausteine, Vorlagen. Und für alles andere gilt: lokal verarbeiten, dann stellt sich die Frage gar nicht erst.
Ja, mit klaren Grenzen. KI-Tools können Renderings beschleunigen, Materialstudien visualisieren und erste Entwurfsvarianten skizzieren — das ist als Inspirations- und Präsentationswerkzeug etabliert.
Laut BAK-Befragung 2025 werden planungsnahe Anwendungen wie Simulationen oder Variantenoptimierung bislang aber nur von einer kleinen Gruppe häufig genutzt. Wichtig dabei:
Mein Rat: als Inspirationswerkzeug ja, als Ersatz für die eigentliche Planung nein.
Eine kurze Einweisung reicht meist aus — die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, oft nicht komplizierter als eine Nachricht zu diktieren.
Was für einen guten Start wirklich zählt:
Für den Umstieg auf lokale KI-Tools plane ich eine kompakte Team-Einführung immer mit ein — meist reicht ein halber Tag. Passend dazu: Laut BAK-Befragung wünschen sich 77 % der Kammermitglieder genau solche Fortbildungsangebote.
Darf ich Projektdaten in ChatGPT eingeben?
Nein, nicht bedenkenlos. Unveröffentlichte Entwürfe, Grundrisse oder Bauherren-Budgets unterliegen der DSGVO. Für konkrete Projektinhalte braucht es eine lokale Lösung.
Ersetzt KI meine CAD- oder BIM-Software?
Nein. KI ergänzt deine bestehende CAD- oder BIM-Software — etwa bei Baubeschreibungen, Textentwürfen oder Protokollen — ersetzt sie aber nicht.
Ist KI für Architekturbüros DSGVO-konform nutzbar?
Ja — mit lokaler Verarbeitung oder einem vertraglich abgesicherten Enterprise-Angebot mit EU-Verarbeitung. Standard-Consumer-Tools reichen für Projektdaten nicht aus.
Wie schnell ist eine lokale KI-Lösung einsatzbereit?
Das hängt vom Umfang ab. Der DIGITAL-Check zeigt dir innerhalb von zwei Wochen eine konkrete Roadmap mit Priorität und Festpreis für den ersten Schritt.
Was kostet der Einstieg?
Der DIGITAL-Check ist der erste, planbare Schritt — mit klarem Festpreis. Details dazu findest du auf der DIGITAL-Check-Seite.
Kann KI beim Entwurf helfen?
Nur als Inspirations- und Visualisierungswerkzeug für erste Varianten. Der gestalterische Entwurf und die fachliche Verantwortung bleiben beim Architekten.
Der DIGITAL-Check zeigt dir in zwei Wochen, welche Maßnahmen den größten Hebel haben — inklusive Priorität, Roadmap und Festpreis für den ersten Schritt.